Wozu braucht der Verstand eine Landkarte?

Wenn Du Deine Gedanken auf die Reise schicken möchtest, ohne dich dabei zu verlaufen, wenn Du Dir einen guten Überblick verschaffen möchtest und wenn Du eine effiziente Methode für die Arbeit möchtest – dann ist eine Mindmap eine ziemlich gute Wahl.

Eigentlich sind Mindmaps Baumdiagramme: in der Mitte steht der zentrale Begriff, zu dem Du Beziehungen, Verbindungen, Verknüpfungen, Ideen, Assoziationen suchst. Diese kombinierst Du durch verbindende Linien. Wichtig: Schreibe erst den neuen Begriff, kreise ihn dann ein und zeichne dann die Verbindungslinie. Mir hat mal jemand gesagt, dass es so für das Gehirn logischer ist. Die Verbindungen können weitere hierarchische Ebenen und weitere Verknüpfungen haben.

„Eine Mind-Map (englisch mind map; auch: Gedanken(land)karte …) beschreibt eine von Tony Buzan geprägte kognitive Technik, die man z. B. zum Erschließen und visuellen Darstellen eines Themengebietes, zum Planen oder für Mitschriften nutzen kann. Hierbei soll das Prinzip der Assoziation helfen, Gedanken frei zu entfalten und die Fähigkeit des Gehirns zur Kategorienbildung zu nutzen. Die Mind-Map wird nach bestimmten Regeln erstellt und gelesen.“

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mind-Map

Für mich hat eine Mindmap viele Vorteile und erleichtert meine Arbeit ungemein. Mir steht damit eine prima Methode zur Verfügung, meine Gedanken zu gliedern, mir bisher unbekannte Zusammenhänge zu entdecken und verschlungene Inhalte zu strukturieren.

Ich nutze sie z.B. für:

  • Gliederungen
  • Brainstorming
  • Strukturen
  • Klärung
  • Assoziationen

Der letzte Punkt ist mir am wichtigsten.

Wenn ich mich auf die Suche nach dem richtigen „Bild“ (im übertragenen Sinn) für eine Wortbildmarke/ein Logo mache, arbeite ich besonders gern mit Mindmaps. Früher habe ich eher Brainstormings genutzt, aber Mindmaps sind für mich so eine Art Profi-Brainstorming-Methode. Und außerdem sind sie viel effektiver.

Methoge gegen das Vordergründige

Eine Wortbildmarke – oder Logo – (ich mag das Wort Logo nicht – weiß aber, dass es für euch der gebräuchlichere ist Begriff… seufz) ist für mich die Essenz aus den besonderen Leistungen meiner Kunden und ihrer Individualität. Anders gesagt: die absolute Basis für das Corporate Design. Damit nicht das Vordergründige, Bekannte (Langweilige …) übrigbleibt, schätze ich Mindmaps so sehr. Wenn sich aus scheinbar zusammenhanglosen, langen Assoziationsketten der eine, wesentliche Kern herausschält. Ich finde diesen Moment total spannend. 15 Minuten – länger arbeite ich im ersten Durchgang nicht damit. Oft ergibt sich dann ein oder mehrere weitere(r) Begriff(e) für eine weitere Mindmap. Die Ergebnisse gleiche ich dann mit den Ergebnissen aus meinem Fragebogen, dem Interview und den Arbeitsblättern meiner Kunden. So nähere ich mich immer weiter dem richtigen Bild für meine Kunden an.

Für mich hat diese Methode vor allem diese Vorteile:

  • Ideenketten
  • Verbindungen
  • erweiterter Blick über den Tellerrand
  • Bekanntes gegen weniger Offensichtliches tauschen

Apropos Landkarte …

… ein Mal habe ich für einen Kunden tatsächlich eine Landkarte gestaltet. Es ging um das Thema Wissensmanagement und ich suchte nach einer passenden und ungewöhnlichen Lösung für ein Faltblatt. https://designlotsen.de/project/stefan-tanneberger/

Wie arbeitest du und welche Kreativ-Techniken nutzt du? Und welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Möchtest du mit mir über die beste passende Lösung für dich und deine Kunden sprechen? Ruf mich gern an, vereinbare einen Telefontermin oder schick’ mir eine eMail.