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„Es gibt Theaterstücke, die so schlecht sind, dass man nicht pfeifen kann, weil man gähnen muss.“
OSCAR WILDE

Das Gleiche gilt auch für langweilige Give-aways. Ich wundere mich schon lange darüber, dass sich Geschäftsleute dazu so wenig Gedanken machen.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft?
Auch bei kleinen Geschenken gilt: vorher überlegen. Und das gilt nicht nur für Kunden-Weihnachtsgeschenke, sondern auch für kleine Kundengeschenke, die so genannten Give-aways. Ein Auftrag für die Recherche zu Give-aways, Werbegeschenken oder Marketingmaßnahmen läuft bei mir genauso ab, wie bei anderen.
Er startet mit einer Konzeption und Überlegungen z.B. zu folgenden Fragen:

  • Wie soll es verteilt werden: Postversand oder direkte Übergabe
  • Was ist der Anlass?
  • Wie ist das Budget (Gesamt- oder Einzelpreis)
  • Was passt zu meinem Kunden?
  • Wie kann er sich von anderen abheben?
  • Ich schaue mir den Menschen an, die ein Give-away / Kundengeschenk haben möchten und stelle viele Fragen. Dabei kommt es durchaus vor, dass ich auch gegen ein bestimmtes Produkt empfehle.

Wenn es doch der Klassiker sein muss
Und wenn man dann doch Quasi-Klassiker wie Kalender oder Notizbuch haben möchte, gibt es auch da interessante Alternativen, die nicht jeder hat.

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Wichtig ist: immer die Zielgruppe vor Augen haben. Nicht nur die Perspektive des eigenen Auftraggebers einnehmen, sondern sich in seinen Kunden hineinversetzen. Und in den Anlass. Im vorliegenden Fall ging es um DIE zentrale und europaweite Messe eines Kunden aus der AV-Branche. Seine Zielgruppe sind zu 90 % Männer, Geschäftsleute mit einem Anspruch an Material, Wertigkeit und Design. Die sich tatsächlich auf einem Messe-Rundgang (wieder) handschriftliche Notizen machen. Ein Notizbuch war gewünscht, ebenso ein Stift. Und wer schon mal einen ausgelaufenen Kugelschreiber in der Hemdentasche hatte, weiß, dass man damit vorsichtig sein muss.

Kaffeebecher

Dieser andere Klassiker muss auch nicht langweilig und Augenkrankheiten-verursachend aussehen. Für den gleichen Kunden sollte es eine Mischung aus besonderem Designobjekt und Becher sein. Etwas, dass sich klar abhebt und sofort einen hohen Anspruch vermittelt. Die Becher, die wir letztlich eingesetzt haben, hat eine Künstlergruppe aus Hamburg mit unterschiedlichen Behinderungen und künstlerisch vielfältigen Positionen gestaltet. Das notwendige Absender-Logo haben wir sehr elegant im Deckel / Untersetzer integriert.

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